Platform Monitoring & Incident Response
Wir implementieren ein proaktives Monitoring, das Störungen erkennt, bevor sie den Betrieb beeinträchtigen. Hierbei betrachten wir die Verfügbarkeit von Infrastruktur und Workspace sowie Workload-Signale wie Job-Laufzeiten, Pipeline-Latenzen, Datenqualitätsindikatoren und Kostenanomalien.
Im Falle von Incidents nutzen wir klar definierte Eskalationspfade und dokumentierte Runbooks, um sicherzustellen, dass unsere Reaktion und Wiederherstellung nicht improvisiert sind.
Wir schliessen den Kreis über Post-Incident Reviews, um sicherzustellen, dass sich Fehler nicht wiederholen und der Betrieb mit jeder Woche stabiler wird.
Pipeline Operations & Maintenance
Pipelines sind nicht "Fire and Forget", weil Datenvolumen wachsen, Quellsysteme sich ändern und Qualitätsanforderungen steigen. Wir halten Pipelines stabil, indem wir Schema-Changes systematisch behandeln, Fehlerursachen sauber analysieren und Performance-Regressionen früh erkennen.
Gleichzeitig optimieren wir regelmäßig dort, wo Kosten und Laufzeiten unnötig steigen, und wir organisieren Änderungen über CI/CD, damit Deployments reproduzierbar bleiben und nicht in UI-Klickstrecken enden.
Data Quality Operations
Datenqualität ist kein nachgelagertes Reporting, sondern eine operative Disziplin. Wir stellen sicher, dass Qualitätsregeln in Pipelines greifen und nicht erst auffallen, wenn ein Dashboard falsche Zahlen zeigt. Wir überwachen Datenprofile kontinuierlich, erkennen Drift und Anomalien früh und sorgen dafür, dass Qualitätsverletzungen eskaliert werden, bevor sie Business-Entscheidungen verfälschen. Wenn neue Datenquellen hinzukommen oder sich Schemata ändern, passen wir Qualitätschecks an, damit sie mit der Plattform mitwachsen.
Unity Catalog Governance im Alltag
Governance ist kein Setup-Projekt, sondern eine tägliche Disziplin. Wir unterstützen dabei, Zugriffe regelmäßig zu überprüfen, Ownership aktuell zu halten und verwaiste Assets sichtbar zu machen, bevor sie zum Risiko werden. Wir nutzen Lineage konsequent, damit Root-Cause-Analysen bei Datenproblemen nicht auf Vermutungen basieren. Wenn Compliance-Anforderungen steigen, übersetzen wir das in operationalisierte Checks, die Verstöße früh erkennen und nicht erst im Audit.
Security Operations
Security im Day-2 Betrieb bedeutet, die Plattform kontinuierlich aktuell und gehärtet zu halten. Wir begleiten Runtime- und Konfigurationsupdates, prüfen Security-Posture regelmäßig gegen Best Practices und werten Audit-Signale so aus, dass sie in Betriebshandlungen münden. Wenn Vulnerabilities in Libraries und Abhängigkeiten auftauchen, sorgen wir dafür, dass Risiken priorisiert, behoben und nachvollziehbar dokumentiert werden.